Spielbericht Runde 4: UA59 vs. St. Veit/Mkr.

„Die ganze erste Halbzeit hat uns das Spiel gekostet“ – Union St. Veit/M. dreht erst nach der Pause auf

In der 1. Klasse Nord hat die SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach am Freitagabend gegen die Union St. Veit/M. mit 4:2 gewonnen. Dass der Aufsteiger nach dem 0:4 zur Pause noch einmal zurückkam, passte zu einer Partie, die Trainer Manuel Fröhlich als „sehr seltsam“ erlebte. Für ihn lag der entscheidende Grund auf der Hand: eine missratene erste Hälfte, auf die eine starke Reaktion seiner Mannschaft folgte.

Vier Gegentore vor der Pause
Der Grundstein für den Heimsieg war eine erste Halbzeit, mit der Fröhlich überhaupt nicht einverstanden sein konnte. Früh brachte Samuel Stöttner die Gastgeber in Führung, und der St. Veiter Trainer sprach dabei von einem ganz bitteren Beginn: „Wir haben sehr früh durch einen abgefälschten Freistoß ein unglückliches Gegentor bekommen. Das war ein Geschenk für Altenfelden.“ Auch nach diesem Rückschlag sah er seine Mannschaft nicht sofort komplett aus dem Spiel, wohl aber zu offen und zu leichtsinnig. „Wir haben nach dem frühen Gegentor eigentlich nicht schlecht ins Spiel gefunden, aber zu leichtsinnig gespielt. Jeder Ballverlust im Mittelfeld war gefährlich“, sagte Fröhlich. Altenfelden habe ein sehr gutes Mittelfeldpressing gezeigt und gerade nach Ballgewinnen sofort umgeschaltet. Stöttner erhöhte in der 14. Minute auf 2:0, Yehor Andriiak traf nach 29 Minuten zum 3:0, und kurz vor der Pause stellte Paul Gabriel auf 4:0. Gerade das dritte Gegentor blieb Fröhlich dabei hängen: „Das dritte Tor war ebenfalls ein individueller Fehler, ein zu leichter Querpass in der letzten Reihe.“ Für ihn war deshalb auch klar, in welcher Phase die Partie verloren ging: „Die ganze erste Halbzeit.“

St. Veit legt nach der Pause deutlich zu
Nach einem 0:4 zur Halbzeit kann eine Mannschaft leicht komplett wegbrechen, genau das passierte bei St. Veit aber nicht. Fröhlich hob diese Reaktion sogar ausdrücklich hervor und sprach seiner Mannschaft dafür großes Lob aus. „Da gibt es Mannschaften, die bekommen dann sechs, sieben oder acht Tore. Bei uns war die Reaktion hervorragend“, sagte er. Nach einer klaren Halbzeitansprache änderte sich das Bild deutlich. Die Gäste ließen Altenfelden laut ihrem Trainer „überhaupt nicht mehr ins Spiel kommen“, bauten spürbar Druck auf und belohnten sich zunächst durch Enis Karaman in der 56. Minute. Als Jakub Rosulek in der 78. Minute auf 4:2 verkürzte, war aus einem scheinbar klar entschiedenen Spiel wieder eine Partie geworden, in der St. Veit zumindest noch an einen Punkt glauben durfte. Fröhlich war überzeugt, dass sogar mehr drin gewesen wäre: „Wir haben uns mit zwei Toren belohnt, aber es wären sicher noch zwei oder drei mehr möglich gewesen.“ Damit wurde aus seiner Sicht auch der Unterschied des Abends sichtbar: „Die Bälle, die bei Altenfelden glücklich reingegangen sind, sind bei uns auf der Linie geklärt worden oder neben das Tor gegangen.“

Niederlage mit klarer Lehre
So blieb am Ende zwar die Niederlage, für Fröhlich war der Abend aber trotzdem mehr als nur ein schlechtes Resultat. Er sah in dieser Partie sehr deutlich, wie hart Fehler in der 1. Klasse bestraft werden können. „In der 2. Klasse hätten wir wahrscheinlich keine vier Tore in der ersten Halbzeit bekommen. Das war jetzt der Unterschied in der höheren Liga“, sagte der Trainer. Die SPG Altenfelden/Rohrbach habe die Fehler eiskalt ausgenutzt, mit Tempo umgeschaltet und seinen Spielern kaum Zeit gelassen. Genau darin sah er die wichtigste Erkenntnis aus diesem Spiel, die nun auch noch genauer aufgearbeitet werden sollen. „Wir haben das gleich nach dem Spiel analysiert und werden es diese Woche nach einem Training noch genauer machen“, erklärte Fröhlich. Gleichzeitig wollte er den zweiten Durchgang ausdrücklich als Maßstab mitnehmen. „Alleine schon die Reaktion in der zweiten Halbzeit hat mir gezeigt, dass wir in dieser Liga mit jedem mithalten können“, sagte der Coach. Deshalb fiel sein Schluss trotz des 2:4 zweigeteilt aus: viel Ärger über die erste Hälfte, aber auch echter Stolz auf das, was seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel noch auf den Platz brachte.

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4 Sep. 2026-19.30
Halbzeit: 4-0
SPG TRUCKCENTER Altenfelden/Rohrbach
4
Union St. Veit im Mühlkreis
2
Endergebnis
Aufstellungen
SPG TRUCKCENTER Altenfelden/Rohrbach
Ersatzspieler
21
T
90'
Union St. Veit im Mühlkreis
Ersatzspieler
Ausgewechselt
Eingewechselt
81'
SPG TRUCKCENTER Altenfelden/Rohrbach
Ausgewechselt
Eingewechselt
90'
+1
SPG TRUCKCENTER Altenfelden/Rohrbach
Begegnungsstatistiken
SPG TRUCKCENTER Altenfelden/Rohrbach
Union St. Veit im Mühlkreis
Gelbe Karten
0
1
Schiedsrichter
Schiedsrichter: Johann Mayr
Schiedsrichterassistent 1: Marcel Michael Plakolm
Schiedsrichterassistent 2: Stefan Neissl
Fehlende Spieler
SPG TRUCKCENTER Altenfelden/Rohrbach
- Verletzt
- Verletzt
Union St. Veit im Mühlkreis

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