„Mit Leidenschaft, Matchplan und Ordnung“: SPG Altenfelden/Rohrbach macht aus offenem Spiel klaren 3:0-Sieg
In der 1. Klasse Nord hat die SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach am Sonntagnachmittag gegen die Union Ascendor Niederwaldkirchen mit 3:0 gewonnen, dem Tabellenzweiten in Runde sechs klar die Grenzen aufgezeigt und die erste Saisonniederlage beigebracht. Stefan Görisch sah nach ausgeglichener Anfangsphase eine Mannschaft, die immer besser ins Spiel kam, defensiv sehr diszipliniert blieb und ihre Situationen nach vorne diesmal konsequenter ausspielte. Genau darin lag für ihn der Schlüssel zu einem verdienten Heimsieg.
Aus offenem Beginn wächst Führung zur Pause
Ganz einseitig begann die Partie aus Sicht des Sportlichen Leiters nicht. „Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen“, sagte Görisch und verwies auch darauf, dass Niederwaldkirchen in dieser Phase zu einer „sehr guten Tormöglichkeit“ kam. Gerade deshalb hatte das 3:0 seinen Ursprung nicht in einem überfallartigen Start der Gastgeber, sondern in einer Entwicklung über die ersten 45 Minuten. Altenfelden/Rohrbach fand nach und nach besser hinein, bekam mehr Zugriff und wurde nach vorne klarer. In der 29. Minute brachte Jimy Perrette die SPG mit 1:0 in Führung, und genau dieses Tor passte zu dem Eindruck, den Görisch schilderte. „Wir fanden dann aber immer besser ins Spiel und hätten vor der Halbzeit das eine oder andere Tor mehr machen können, vielleicht sogar müssen“, meinte er. So blieb es zur Pause beim 1:0, obwohl die Gastgeber aus ihrer Sicht schon davor mehr aus der Partie hätten machen können. Entsprechend war das Gefühl in der Kabine positiv, aber noch lange nicht beruhigend. „Nach der ersten Halbzeit war ich guter Dinge, dass wir das Spiel gewinnen können. Ein Tor Vorsprung ist im Grunde aber nicht viel“, ordnete Görisch die Lage nüchtern ein.
Andriiak macht den Unterschied in Halbzeit zwei
Nach dem Seitenwechsel baute die SPG genau auf das auf, was ihr schon vor der Pause Stabilität gegeben hatte. Görisch sprach von einer Mannschaft, die „defensiv sehr diszipliniert gespielt“ habe und ihre Situationen nach vorne „besser ausgespielt als in den vergangenen Wochen“. Das zeigte sich dann auch am Ergebnis. In der 60. Minute erhöhte Yehor Andriiak auf 2:0, und erst da kippte das Spiel aus Sicht der Gastgeber wirklich deutlich in die eigene Richtung. „Erst nach dem 2:0 war die Aussicht auf den Sieg schon größer“, sagte Görisch, schob aber gleich nach, dass selbst dieser Spielstand noch keine endgültige Sicherheit bedeutet habe. Ein schnelles Anschlusstor hätte die Partie wieder enger machen können. Rund um das 2:0 reklamierte Niederwaldkirchen zwar auf Abseits, doch aus Sicht der Gastgeber war die Szene korrekt. „Wir konnten uns die Videoaufnahmen schon anschauen, und es war kein Abseits“, erklärte Görisch. Als Andriiak in der 76. Minute auch noch das 3:0 nachlegte, war die Sache entschieden. „Mit dem 3:0 war dann der Deckel drauf“, sagte der Funktionär, und genau so las sich am Ende auch der Spielverlauf.
Geschlossenheit als Basis, kleine Punkte bleiben trotzdem offen
Dass der Sieg am Ende nicht nur klar, sondern laut Görisch auch verdient ausfiel, führte er vor allem auf Grundtugenden zurück. „Besonders ausschlaggebend war die sehr gute Ordnung über die gesamte Spielzeit“, sagte er und stellte die mannschaftliche Geschlossenheit in den Mittelpunkt. Die SPG Altenfelden/Rohrbach war für ihn im Offensivverhalten ebenso geschlossen wie gegen den Ball. „Die größte Stärke war die mannschaftliche Geschlossenheit, sowohl im Offensivverhalten als auch in der Defensive. Wir waren sehr kompakt und konnten den Gegner sehr gut von unserem Tor fernhalten.“ Dazu kam ein Umstand, der dem Heimteam in die Karten spielte. Die Union Niederwaldkirchen sei „wie erwartet eine gute, kompakte Mannschaft“ gewesen, habe aber mit der letzten Kette sehr hoch verteidigt. Genau diese Räume konnte die SPG mit ihren schnellen Spielern laut Görisch gut nutzen. Ganz ohne Ansatzpunkte für die nächsten Wochen wollte er den Auftritt aber nicht stehen lassen. „Einfache Abspielfehler können wir noch minimieren“, sagte er, nannte außerdem Standardsituationen, in denen immer noch etwas drinnen sei. Unter dem Strich blieb aber vor allem ein deutliches Lob an die eigene Elf: „Pauschallob an die gesamte Truppe. Wir haben gesehen, wie man mit Leidenschaft, einem konkreten Matchplan und der passenden Ordnung solche Spiele erfolgreich gestalten kann.“ Mit dem Heimsieg hält Altenfelden/Rohrbach nach sechs Runden bei zehn Punkten und bleibt damit vorne dran.
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